Scharbockskraut
Lateinischer Name:
Ranunculus ficaria
Andere Namen:
Feigwurz, gewöhnliches Scharbockskraut,
Knöllchen-Scharbockskraut
Pflanzengattung:
Hahnenfußgewächse
Vorkommen:
Erste Frühlingspflanze, reich an Vitamin C. Wächst bodendeckend auf feuchten, nährstoffreichen Wald- und Wiesenböden, Auwäldern, Lichtungen, Böschungen, Bachufern und an Hecken.
Merkmale:
5-20 cm hohe Staude, meist liegender, seltener aufgerichteter Stängel
3 Kelchblätter, 8-12 ei-längliche Blütenblätter, glänzend gelb, Blüte mit 2-3 cm im Durchmesser
Blätter wechselständig, glänzend (wie frisch gewachst), rundlich bis herzförmig, weizenkorngroße Brutknöllchen in den Blattachseln, wie winzig kleine Kartöffelchen (dienen der Vermehrung).
Blätter von Ende Februar bis Anfang April
Sammelgut:
Blätter (vor der Blüte), Blütenknospen und Brutknöllchen
Verwendung:
Die jungen Blätter eignen sich ausgezeichnet für Salate, Suppen, Gemüse und Quark. Sie passen zu Kartoffel-, Möhren- und Feldsalat, sie geben Suppen und Gemüse eine frisch säuerliche Note. Aber nicht mitkochen!
Aus den Blütenknospen und den Brutknöllchen lassen sich eine Art Kapernersatz herstellen.
Warnung!
Die Blätter sollten nicht in großen Mengen gegessen werden. Während der Blüte und danach dürfen die Blätter nicht mehr verzehrt werden, da sich der Giftstoff Protoanemonin in den Blättern einlagert, der zu Schleimhautreizungen und unangenehmen Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führt.
Wichtigste Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Saponine, Vitamin C
100 g frische Blätter enthalten bis zu 200 mg Vitamin C (Tagesbedarf ca. 60 mg)
Wirkung:
Vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit, reinigt das Blut und stärkt das Immunsystem, heilsam bei Haut-unreinheiten. Scharbockskrauttee, äußerlich angewandt, soll bei Hautkrankheiten und Hämorrhoiden helfen.
Scharbockskraut im Februar
Scharbockskraut im März
Scharbockskraut im April
Video der Natur- und Wildnisschule Nawisho
Claudia Hornik und Martin Fürst
Verwechslungsgefahr:
Der Haselwurz ist in allen Pflanzenteilen schwach giftig.
Der Wurzelstock enthält in der Regel größere Mengen des giftigen Asarons als die oberirdischen Pflanzenteile.
Beim Verzehr wirkt diese Pflanze abführend, auswurffördernd, brechreizerregend und erzeugt Niesreiz.
Der Geruch ist scharf und terpentin- bis kampferartig, der Geschmack der Pflanze ist scharf pfefferartig.
Rezepte:
Letzte Aktualisierung: Februar 2021
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Sammlung eine Freude machen.
Für Anregungen bin ich jederzeit offen und dankbar.
Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail.
Dieter Drews
Sägeweg 14
88281 Schlier