Gundermann

 

Lateinischer Name:

Glechoma hederacea

bedeutet: efeuartig

 

Andere Namen:

Gundelrebe

 

Pflanzengattung:

Lippenblütler

 

Vorkommen:

Wildwiesen, Weiden, Weg- und Heckenränder, an Zäunen und Mauern, Gebüsche und Wälder, liebt schattige bis halbschattige, nährstoffreiche Böden und kommt bevorzugt auf feuchten, schweren sowie kalkhaltigen Böden vor.

 

Merkmale:

Staude kriecht am Boden, richtet sich nur an den Blütentrieben auf (15-20 cm). Der Stängel ist 4-kantig und oft rötlich. Die nieren- bis herzförmigen Blätter stehen paarweise gegenüber und sind am Rand grob gekerbt. In den Blattchseln sitzen 2-3 blauviolette Lippenblüten, wobei die untere purpurn gefleckt ist.

 

Sammelzeit:

März bis Juni, beste Zeit ist März bis Mai

 

Sammelgut:

Junge Blätter an den Triebspitzen und Blüten

 

Verwendung:

Die Blätter lassen sich als Zutat zu Quarkaufstrich, Kräuterbutter, Gemüsegerichte, Suppen und Salate verwenden. Frischer Gundermann, fein geschnitten, gibt Quark, Butter oder Frischkäsen einen würzigen Geschmack.

 

Wichtigste Inhaltsstoffe:

Flavonoide, ätherische Öle, Glechomin (Bitterstoff), Saponine, Lektine, Marrubiin und Gerbstoffe

 

Wirkung:

Entzündungshemmend (Mund und Rachen), Blase und Niere anregend, harnsäurelösend, stoffwechselfördernd, schleimlösend, hilft bei schlechtheilenden Wunden, chronischem Schnupfen und chronischem Husten.

 


Gundermann im April/Mai


Rezepte:


Letzte Aktualisierung: Februar 2021