Brennnessel

 

Lateinischer Name:

Urtica dioica

 

Andere Namen:

Haarnessel, Donnernettel, Dudelkolbe, Hanfnessel, Tausendnessel, Zingel, Teufelskraut

 

Pflanzengattung:

Brennnesselgewächse

 

Vorkommen:

Wächst in Wäldern, Flussufern, an Wegen, Hecken und Zäunen, auf Brachflächen und Schutthalden, liebt sonnige, aber auch schattige Plätze und feuchte, extrem stickstoffreiche Böden.

 

Sammelzeit:

März bis Juni (Blätter)

Die Blütezeit beginnt meist Ende Juni und reicht bis weit in den Oktober hinein.

 

Sammelgut:

Blätter sammelt man von April bis Oktober. Die Samen können im Frühherbst (ab September) geerntet werden.

 

Verwendung:

Im Frühjahr ergeben die jungen Triebe und Blätter ein wohlschmeckendes Gemüse.

Traditionell in der Wildkräuterküche ist die Verarbeitung zur Brennnesselsuppe. 

Mit dem Giersch zusammen lässt sich ein schmackhafter Spinat zubereiten.

Aber auch aufgebrüht als Tee oder in Smoothies finden die Brennnesselblätter Verwendung.

 

Wichtigste Inhaltsstoffe:

Reich an Eiweiß (7g/100g), Vitamin A, C und E, vor allem Flavonoide, Phytosterole zahlreiche Mineralstoffe wie Kieselsäure sowie Carotinoide und Acetylcholin. 2-4x mehr Eisen als in entsprechender Menge Rindfleisch, doppelt so viel Eisen wie in Spinat, Calcium (6x mehr als in Milch), Kalium, Magnesium und Natrium.

 

Wirkung:

Blutreinigend, entgiftend, entzündungshemmend, krampflösend, durchblutungsfördernd, harntreibend,

senkt den Blutzuckerspiegel, regt den Stoffwechsel an und die Wurzel lindert Prostatabeschwerden.

Schmerzlindernd, adstringierend. In der Medizin werden diese Eigenschaften zur Linderung von Arthroseschmerzen und Gelenkrheumatismus genutzt.

 


Brennnesseln im März

Brennnesseln im April


Verwechslungsgefahr

Es gibt keine Giftpflanze, mit der die Brennnessel verwechselt werden könnte.



Letzte Aktualisierung: Februar 2021